Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der Gesundheit der Bullys und den verschiedenen möglichen Zuchttypen. Auf diesem Bild sieht man unsere drei Rüden Jimbo, Spocky und Harry, die quasi auch unsere Lehrmeister waren, um das komplexe Bild der Frenchies zu begreifen.

 

 

 

Ohne hier auf weitere Befunde eingehen zu wollen, kann auch ein Laie erahnen, welcher Körper hier extrem lauffreudig und sportlich ist und welcher deutlich eingeschränkt.

 

Die Französische Bulldogge hat zwei große Baustellen, die vor allem durch die Übertypisierung und Selektion auf übertriebene Standardauslegung entstanden sind. Dies sind zum einen mehr oder weniger stark ausgeprägte Missbildungen der oberen Atemwege, allgemein als das Brachyzephale Atemwegsyndrom bezeichnet, zum anderen sind es die Deformationen der Wirbelsäule, wobei hier die Keilwirbelbildung das wohl bekannteste Merkmal unserer Franzosen ist. Wir fokussieren unsere Zucht in erster Linie auf Verbesserung und Erhaltung der uneingeschränkten Atmung und Bewegungsfähigkeit der Franzosen.

Laufen und Atmen sind die wichtigsten Grundbedürfnisse des Caniden und es ist für uns unbegreiflich, wie man hier aufgrund von "Schönheitsidealen" Kompromisse contra Hund und dessen Gesundheit eingehen kann.

Dennoch muss auch ganz klar betont werden, dass ein absolut befundfreier Bully eine höchst seltene Ausnahme ist. Befunde, die den Hund nicht einschränken, sind zu tolerieren.

Es ist in dieser Rasse ein insgesamt sehr heikles und schwieriges Thema und viele engagierte Züchter probieren hier auf ganz verschiedenen Wegen den kleinen drolligen Molosser zu verbessern.

 

Wir machen kein Geheimnis aus Abstammung und Befunden unserer Hunde, es muss uns auch niemand mehrfach besuchen und eine Anzahlung leisten, um Einsicht in die Pedigrees und Auswertungen zu bekommen. Daher sind die wichtigen Ergebnisse und Röntgenbilder hier auf der HP bei den jeweiligen Hunden hinterlegt.

 

Unsere (Zucht)-Hunde sind mindestens untersucht auf:

 

- Herzkrankheiten per EKG und Herzultraschall

- Brachyzephale Atemnotsyndrom mittels CT, MRT oder Laryngoskopie ab 18 Monaten

- Deformierungen und Stenosen der Wirbelkörper sowie Durchfluss des Wirbelkanals

  per Computertomografie oder Magnetresonanztomografie ab 18 Monaten

- Patellaluxation

- Hüftgelenkdysplasie

- Augenuntersuchung, mindestens auf Entropium, Ektropium, Distichiasis und Katarakt

- Zahnstatus

- Dilution

- DNA-Profil inkl. weiterer Gentests, wie DM, CDDY, CDPA, IVDD Risk etc.

 

Die Auswertung der Untersuchungen erfolgt durch einen Fachtierarzt der Radiologie und GRSK Gutachter.

 

Unsere Hunde und auch die Welpen werden gebarft und nur so viel wie nötig entwurmt und geimpft.

 

Auf hier noch einmal der Hinweis auf die jahrelang ausgearbeitete Infoseite Gesunde Bulldoggen, die vielfältige Informationen erhält.

 

 

Pelicanos-Mutter Lola, die dem sportlicheren Typ entspricht, mit ihrem Schatten,

der eher den gedrungenen Standardtypen zeigt.